Wie jedes Jahr fand in der vorletzten Schulwoche der Tag der Mathematik im Spezialschulteil MA/NW/IF am Staatlichen Gymnasium 7 „Albert Schweitzer“ in Erfurt statt.

Ich hatte wieder das große Glück, drei Schüler der 7. Klasse nach Erfurt zu begleiten.

Nicolas von der Weiden aus der 7/3, Philipp Richter und Jan Vogt aus der 7/4 stellten sich den Wettbewerben. Angereist waren 29 Teams zu je drei Schülern aus ganz Thüringen. Schön war es zu erleben, dass sich auch ganz viele Mädchen für Mathematik begeistern können.

Im ersten Teil lösten die Schüler als Team acht Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Genaues Lesen war auf alle Fälle angesagt. Im Speedwettbewerb, der Name sagt es, ging es darum, die 10 Aufgaben schnell und natürlich richtig zu lösen. Dem folgte ein kurzer Einzelwettbewerb. Auf Kommando drehten die Schüler die Aufgabenblätter um, man sah die Köpfe rauchen. Es ging fair und harmonisch zu. Als Team gelang es unseren Jungs, eine Aufgabe richtig zu lösen und Nicolas hatte bei einer Aufgabe die schnellste Antwort.

Mit großer Spannung wurde natürlich die Siegerehrung erwartet. Niemand ging leer aus, eine Urkunde und ein kleines Präsent gab es für jeden. Die ersten fünf Teams erhielten Sachpreise, unsere Mannschaft erreichte mit einem Abstand von einem Punkt zum 5. einen sechsten Platz. Etwas traurig, dass ein Punkt zur Platzierung gereicht hätte und grübelnd, an welcher Stelle man den „vergeben“ hat, blieb trotzdem ein gutes Gefühl. Es hat als Team funktioniert, man ist über sich hinaus gewachsen und jeder hat sich getraut. Noch bei der Rückfahrt überwog das Positive, es wurde diskutiert, gefachsimpelt, gegenseitig gelobt und sich bestärkt. Dem Gespräch zu lauschen, war eine Freude.

Interessant waren die Beiträge der Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums. Sie stellten im Rahmen ihrer Seminarfacharbeiten zwei interessante Themen vor. Aufmerksam und anerkennend hörten unsere Schüler den Vorträgen „Anwendung von Drohnen für den Transport“ und „Die Entdeckung von Exoplaneten und deren Bestimmung“ zu.

Herr Paulig als dessen Leiter stellte das Schülerforschungszentrum, welches 2014 gegründet wurde, den Lehrern vor. Windkanal, Klimaanlage, 3-D-Drucker und vieles mehr stehen Schülern zum Forschen zur Verfügung. Ebenso wies Herr Süpke als Leiter des Zentrums für Begabtenförderung auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, interessierte Schüler in den unterschiedlichen Fächern zu fördern. 

Ich kann Schüler und Schülerinnen nur ermutigen, ihren Neigungen und Interessen zu folgen.

Trotz erschwerter Bedingungen (Wärme) war es ein gelungener Tag und wir verabschiedeten uns mit einem guten Gefühl.

DANKE, Silvia Gerling.

 

Benito Granert erhält Pierre-de-Coubertin-Medaille

Am 25.06.2019 verliehen der Landessportbund Thüringen und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum sechzehnten Mal den Pierre-de-Coubertin-Preis. Unter dem Motto „Voir loin, parler franc, agir ferme - Weit sehen, offen sprechen, entschlossen handeln“ waren 29 Thüringer Abiturienten und sieben Absolventen von Regelschulen  in die Bad Blankenburger Landessportschule geladen. In einer würdigen Feier erhielten sie diesen internationalen Schülerpreis für herausragende schulische Leistungen im Fach Sport, Fairplay, sportliche Erfolge und soziales Engagement im gesellschaftlichen Leben.

Unter den Preisträgern war der MCGler Benito Granert. (auf dem Foto ist auch Susan Müller aus Apolda, ebenfalls Preisträgerin) Er erhielt aufgrund seiner fußballerischen Leistungen den Pierre-de-Coubertinpreis. Der Mittelfeldspieler stand schon im Dienst von FC Rot-Weiß Erfurt und kickt momentan in der 1. Männermannschaft des SC 1903 Weimar in der Thüringer Verbandsliga. Dass Benito sportlich sehr vielseitig ist, bewies er im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia. Er sprintete zum Beispiel im Schulteam, erreichte beeindruckende Leistungen im Weitsprung und vereitelte den ein oder anderen Treffer des Gegners als reaktionsschneller Handballtorwart. Mit dem Tischtennisteam des Pierre-de-Coubertingymnasiums erspielte er sogar einen dritten Platz im Bundesfinale.

Der Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes schloss die Auszeichnungsfeier gedankenvoll mit den folgenden Worten: „Liebe Preisträger, nutzen Sie die von Ihnen mit Ihrem Engagement und Fließ gelegte Basis, um die Welt zu erobern. Herzlichen Glückwunsch!“

Laudatio von Herrn Röckert

Aufgrund seiner fußballerischen Leistungen wechselte Benito im Schuljahr 2016/17 auf das Pierre-de-Coubertin Gymnasium in Erfurt. Zu der Zeit spielte er im Nachwuchsleistungszentrum beim FC Rot-Weiß Erfurt in der U17 Regionalliga Fußball. In der folgenden Saison ging er zum SC 1903 Weimar in die Thüringenliga der Männer. Mit 17 Jahren gehörte Benito dort schon zur Stammelf. So hat er schon viele Einsätze in der sechsthöchsten Spielklasse absolviert. Darüber hinaus ist er in der Hinrunde der Saison 2018/19 der Spieler mit der meisten Spielzeit von allen und das als einer der jüngsten Spieler in der Liga. Seine sportlichen Aktivitäten für die Schule zeigen die hohe Einsatzbereitschaft und Verantwortungsübernahme. So nahm er an sehr vielen „Jugend trainiert“-Wettkämpfen der Schule seit dem Schuljahr 2010/2011 teil. Dabei erkämpfte er zusammen mit der Schulmannschaft mehrere Podestplätze und erreichte im Tischtennis den 3. Platz im Bundesfinale der WK ll. Er nahm auch zweimal am Sparkassen-Cup mit der Schule teil. 

Dieses Jahr gelang der Fußballmannschaft des MCG seit langem mal wieder die Qualifikation für das Landesfinale. Dieses fand am 13.06.2019 in Gotha bei herrlichen äußeren Bedingun-gen statt. Das Team aus Bad Berka wurde in eine Gruppe mit dem Sportgymnasium aus Jena, dem Zabel-Gymnasium aus Gera sowie der Regelschule aus Breitungen gelost, gegen die sie zugleich das erste Spiel bestritten. In einem umkämpften Spiel gelang dem MCG der hochverdiente Siegtreffer nach starker Vorarbeit von Luis Menge sowie einer raffinierten Täuschung von Niklas Alex, durch die der Ball in die Strafraummitte durchrutschte und Tony Lindner locker abstauben konnte. 

Im zweiten Gruppenspiel traf die Mannschaft auf die Übermacht aus Jena. Schnell zeigte sich, dass die eingespielte Truppe aus dem Paradies eine Nummer zu groß sein sollte, denn vom MCG ungenutzte Chancen wurden eiskalt bestraft, das Endergebnis fiel letztendlich mit 0:5 auch zu hoch aus. Somit rückte der Gruppensieg und eine mögliche Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin in weite Ferne, jedoch bestand immer noch die Möglichkeit auf eine herausragende Platzierung durch einen Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die Elf aus Gera. In einer größtenteils ausgeglichenen Partie verließen den Schülern des MCG allerdings immer mehr die Kräfte und die Nerven, vor dem Tor fehlte es nämlich an Kaltschnäuzigkeit. So wurden abermals ungenutzte Chancen eiskalt bestraft, Gera gewann am Ende mit 3:0. Das MCG beendete die Gruppenphase als dritter.

Im Platzierungsspiel um den 5. Platz traf man nun auf die Conrad Ekhof Regelschule aus Gotha. In einem Spiel mit offenem Visier ging das Team des MCG früh in Führung, Luis Menge erzielte sehenswert das 1:0. Im Anschluss daran funktionierte das Umschaltspiel nicht mehr wie erhofft, Gotha nutzte jede einzelne Torchance und ging mit 3:1 in Führung. Das MCG erspielte sich weiterhin viele gute Möglichkeiten, Jean Babock knallte letztendlich mit seinem ersten Ballkontakt direkt nach Wiedereinwechslung den Ball in die Maschen. Die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Comeback wurden jedoch schnell zerstört, Gotha konterte wieder bärenstark und stellte den ursprünglichen Abstand wieder her, was zugleich den Schlusspunkt in einem unterhaltsamen Spiel darstellte (2:4). 

Somit stand ein sechster Platz für das MCG auf der Ergebnistafel, die Jungs spielten allerdings einen attraktiven Fußball, der Lust auf mehr machte. Die spielerische Leistung spiegelte sich leider nicht im Endergebnis wieder, dennoch können die mitgereisten Fußballer stolz auf sich sein, zumal seit Jahren keine Mannschaft aus Bad Berka mehr so weit gekommen ist.

Team: Lucas Müller, Nicklas Steinmetz (beide 7/3), Louis Meister, Tom Möller, Christopher Schneider, Tim Steger (alle 8/3), Niklas Alex, Gregor Gerlach, Marvin Zeh, Daimien Zech (alle 9/1), Jean Babock, Konrad Brinkmann, Tony Lindner (alle 9/2), Luis Menge (9/3)     NN

Was hat ein Kunststoffdeckel mit dem Ziel, finanzielle Mittel für die Ausrottung vom Polyomyelitis zu zur Verfügung zu stellen, gemeinsam?

In der Aktion „Deckel gegen Polio- 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ des Rotary International geht es darum, dass z. B. in öffentlichen Einrichtungen Getränkeverpackungsdeckel gesammelt und zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden. Die dadurch erzielen Erlöse fließen in ein Programm zu Bereitstellung von Impfungen gegen die Krankheit, die eine Ausbreitung in Entwicklungsländern und Flüchtlingsgebieten verhindern sollen.

Ein Aufruf durch die Schülersprecherinnen, Aufklärung über diese Aktion, Bereitstellung von Sammelbehältern – und schon konnte es losgehen. 

Sechs Wochen waren Schüler und Lehrer des MCG, unterstützt durch Familien, Freunde oder z. B. auch den REWE Markt Blankenhain, eifrige Sammler und können in der kurzen Zeit auf ein Ergebnis von 46,1 kg, das sind ca. 23 500 Deckel und damit 45 ermöglichten Impfungen, stolz sein. Vielen Dank für das Engagement aller Beteiligten!

Aufgrund des Erfolges wird der Rotary Club Apolda-Weimarer Land die eigentlich zum 30. Juni auslaufende Aktion weiterführen.

Also fleißig weitersammeln und damit Gutes tun!

Worin die Hilfe genau besteht findet Ihr im Infoflyer.

Deckel_Rotary_Plakat_DIN_A4.jpg

 

Seite 14 von 40

Zum Seitenanfang